Innehalten und Ausrichten

Es gibt nichts zu tun für eine Veränderung, sondern viel zu lassen Stop – Direct – Do!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unsere Gewohnheiten sind in Form neuronaler Schaltkreise im Gehirn gespeichert:
Möchten wir uns z. B. hinsetzen, wird automatisch das Konzept „Hinsetzen“ im Gehirn abgerufen. Jeder einzelne Muskel und jede Bewegung – das gesamte Spannungsmuster – wird aktiviert, das mit unserer individuellen Art uns hinzusetzen verbunden ist und es läuft ab. Wir können diese Automatismen nur dann verändern, wenn wir den Schaltkreis im Gehirn unterbrechen, d.h. die Anspannung der Muskeln und den Ablauf der Bewegungen stoppen.
Die F.M.Alexander-Technik basiert auf zwei wesentlichen Prinzipien:

1. Innehalten (Stop)

Wir halten an und tun nichts, außer, das nicht zu tun, was wir gerade tun möchten.
Das Anhalten schiebt zwischen Reiz und Reaktion eine Pause ein und verhindert damit die immer gleiche Reaktion auf einen Reiz, den Aufbau der Spannungsmuster und den Ablauf der Bewegungsmuster – bei allem, was wir tun.
Indem wir dieses automatischen Muster hemmen, bleiben die neuromuskulären Schaltkreise leer. Sie werden auf Dauer abgebaut und neue Schaltkreise können angelegt werden.

2. Mentale Anweisungen (Direct)

Wir stoppen die automatische Reaktion auf einen Reiz (Innehalten) und denken das, was passieren soll. Jeder Gedanke wirkt auf der muskulären Ebene und ist eine Art Probehandeln: Wir geben Befehle an das Nervensystem. Auf Dauer können wir auf diese Weise Spannungen loslassen und das natürliche Verhältnis von Kopf und Hals im Verhältnis zum Rücken wiederherstellen:  Die Wirbelsäule längt sich, das Kopfgelenk wird frei und der Kopf befindet sich immer in der Verlängerung der Wirbelsäule.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In den Einzelstunden lernen Sie die Methodik anzuwenden, sodass sie zu einer „bewussten Gewohnheit“ für Sie wird: Stop – direct – do!

Download – So aktiviert die Alexander-Technik den Aufrichtungsmechanismus